Perspektive wechseln

Projekttage gegen Antisemitismus

Zusammen begeben wir uns auf eine spannende Entdeckungsreise. Wir treffen uns mit jüdischen Gästen und sprechen darüber, was es für sie bedeutet, jüdisch zu sein bzw. zu leben. Wir üben anhand fiktiver oder realer antisemitischer Vorfälle in Kurzinszenierungen ein, wie man angemessen reagieren kann. Schließlich diskutieren wir die Folgen von Diskriminierungen für unser gesellschaftliches Miteinander.

Dabei beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:

  • Wie sieht jüdisches Leben in Deutschland aus und wie zeigt sich seine Vielfältigkeit?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede existieren zwischen dem Judentum und anderen Weltreligionen?
  • Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Judentum und dem Staat Israel und darf Deutschland die Politik Israels kritisieren?
  • Wo beginnt Antisemitismus und welche zeitgenössische Formen sind derzeit verbreitet?
  • Was bewirkt antisemitische Diskriminierung bei Betroffenen und Zeugen bzw. Zeuginnen und wie können wir in solchen Situationen angemessen handeln?
  • Inwiefern können wir die Muster hinter antisemitischen Stereotypen auch auf andere Formen von Diskriminierung übertragen?

Mein Tagebucheintrag

Sobald die ersten Workshops stattgefunden haben, werden hier die Tagebucheinträge aus den Workshops erscheinen.

Projekt

Die am Projekt beteiligten Berliner Schülerinnen und Schüler werden zu einem Perspektivwechsel eingeladen, um die Vielfalt des jüdischen Lebens kennenzulernen und bei antisemitischen Vorfällen adäquat handeln zu können. In den Jahren 2026 und 2027 erstellen sie Plakate zu antisemitischen Vorfällen, inszenieren eine angemessene Reaktion darauf und reflektieren dazu in Tagebuchaufzeichnungen die Emotionen der Beteiligten. Sie können mögliche Kritik an aktueller Politik von israelbezogenem Antisemitismus unterscheiden und diskutieren die menschenverachtenden Argumentationslinien hinter Antisemitismus und erkennen sie in anderen Diskriminierungsformen.

Die aus 13 zweitägigen Workshops bestehende Veranstaltungsreihe des Vereins Zeitgeist e.V. wird im Rahmen des Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert und durch Prof. Dr. Gerd Pickel (Universität Leipzig) wissenschaftlich begleitet.

Die Schüler*innen werden für antisemitische Diskriminierung sensibilisiert und stärken ihre Empathie und Handlungsfähigkeit.Mehr…

Die Schülerinnen und Schüler lernen das Judentum besser kennen und werden sich unterschiedlicher Formen von Antisemitismus bewusst. Mehr…

Toleranz soll Schule machen! Wir kehren im Folgejahr an die Schulen zurück, um die Projekttage gegen Antisemitismus zu etablieren. Mehr…

Die Jugendlichen wechseln die Perspektive - zu den Weltreligionen, zu antisemitische Diskriminierungen und zum Nahost-Konflikt. Mehr…

Die Workshops werden von einem Team von erfahrenen Referentinnen und Referenten geleitet. Mehr…

Berliner Medien sind eingeladen, um von den Workshops zu berichten, damit möglichst viele Menschen davon erfahren. Mehr…

Mitmachen

Du bist Schülerin oder Schüler bzw. Sie sind Lehrerin oder Lehrer an einer Schule in Berlin mit Interesse an einer Teilnahme an unserem Projekt? Gerne kommen wir an Eure bzw. Ihre Schule, um einen Workshop gegen Antisemitismus kostenfrei durchzuführen (Programm, Flyer). Schreib bzw. schreiben Sie uns: info@zeitgeist-bildung.de.